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Mein Blog zum Wochenstart 

Warum ich Freie Trauungen anbiete 

Ganz ehrlich? Bis 2019 hatte ich von freien Trauungen noch nie etwas gehört.
Aber...ich liiiieeebe Hochzeiten. Schon als kleines Mädchen liebte ich Brautkleider, Hochzeiten gucken. Jeder Hochzeitskutsche, jedem Brautauto schaute ich hinterher. Pssst🤫 tue ich heute noch. Als Floristin durfte ich natürlich Brautsträuße binden, Autos schmücken usw. Und ich freute mich immer riesig, wenn wir hinterher Fotos von " unseren" Paaren bekamen.  Später arbeitete ich fast 20 Jahre für Firmen, deren Sortiment zum Standard auf jedem Hochzeitsgeschenke - Tisch in einschlägigen Geschäften und Kaufhäusern gehörte. Den Kontakt zu Brautpaaren habe ich nie verloren.
Aber zurück ins Jahr 2019. In jenem Sommer ließen sich meine Tochter und mein Schwiegersohn in einer freien Zeremonie trauen. Und es war wunderschön 🥰. Die Trauung fand auf einer Apfelwiese statt. Kleiner Tipp am Rande☝️wenn ihr eure Freie Trauung Outdoor plant, habt immer einen Plan B, falls das Wetter nicht mitspielt ☔. Bei meiner Tochter gab es auch einen Plan B, aber das Wetter spielte mit. Es war ein wunderschöner Tag. Als erstes schritten meine älteste Tochter und 2 Freundinnen der Braut durch den Mittelgang. Und dann folgte meine wunderschöne Tochter in ihrem Traumkleid am Arm ihres Zwillingsbruders (mein erster Mann war 3 Jahre zuvor gestorben). Ein Augenblick, der wohl fast jeder Brautmutter Tränchen in die Augen treibt, zum Glück lagen Freudentränen -Tücher bereit. Die Rednerin sprach schön. Ich war hin und weg von der freien Trauung. Später am Tag sagte ich zu meiner Tochter, dass ich mir die Aufgabe der freien Rednerin auch sehr gut für mich vorstellen könnte. Und zu meiner Überraschung sagte meine Tochter: "Ja, ich kann mir dich als freie Rednerin total gut vorstellen."
Bis zur Umsetzung der Idee dauerte es erstmal. Corona legte ja alles lahm. Aber im Sommer 23 war es endlich so weit. Ich konnte meine Ausbildung bei Freie Redner Ausbildung beginnen. Jetzt bin ich freie Rednerin IHK, habe meine Berufung gefunden und freue mich rappelig, mit euch in meine freie Rednerin Laufbahn zu starten und gemeinsam mit euch eure Traumhochzeit zu gestalten. ❣️

Wie sieht die Vorbereitung und der Ablauf eurer Freien Trauung mit mir aus

 (Teil 1)

Ihr seid auf mich aufmerksam geworden...vielleicht bei Google...vielleicht auf Instagram...vielleicht durch eine Anzeige...vielleicht haben wir uns auf einer Hochzeitsmesse schon persönlich kennengelernt. Egal wie, ihr erfragt mein Angebot und ich schicke es euch schnellstmöglich zu. Wenn euch mein Angebot gefällt, verabreden wir uns zum kostenlosen Erstgespräch. Dazu lade ich euch sehr gerne zu mir nach Hause ein. Das Gespräch kann aber auch bei euch stattfinden, wenn es für euch einfacher ist, weil ihr z. Bsp. kleine Kinder habt.
Beim Erstgespräch lernen wir uns kennen. Schließlich soll es ja matchen. Ihr sollt euch mit mir wohlfühlen. Ich erzähle euch von mir, ihr erzählt mir von euch. Wir sprechen darüber, wie ihr euch eure Trauung vorstellt. Ich stelle euch mein Konzept vor, mache Vorschläge, berate euch. 
Plant für dieses Gespräch gerne ca. 1,5 Stunden ein.
Nach unserem Erstgespräch habt ihr 7 Tage Bedenkzeit. Sollte ich nicht die richtige Rednerin für euch sein, freue ich mich, wenn ihr mir eine kurze Absage schickt. Dann weiß ich Bescheid und kann den vorgemerkten Termin anderweitig vergeben.
Ihr entscheidet euch für mich, wie geht es nun weiter?
Zunächst einmal schicke ich euch einen Infobogen, eine Checkliste, den Vertrag und die Anzahlungsrechnung (50%) zu. Vertrag und Infobogen schickt ihr mir zurück. Idealerweise läuft das alles per E-Mail ab.
Ab sofort könnt ihr euch mit allen Fragen, Ideen usw. rund um eure Trauung jederzeit an mich wenden. 
Ca. 8 Wochen vor eurer freien Trauung treffen wir uns zum Zweitgespräch. Jetzt besprechen wir alle Details, den Ablauf der Zeremonie. Ihr erzählt mir gaaaanz viel von euch, damit ich EURE Rede schreiben kann. Nach unserem Gespräch sende ich euch den Ablauf, To Dos und eine Checkliste per Mail zu. Und natürlich könnt ihr mich immer kontaktieren, wenn ihr Fragen, Ideen oder Änderungswünsche habt. 
Eine Woche vor der Trauung bekommt ihr meine Abschlussrechnung mit Zahlungsziel eine Woche nach der Hochzeit.
Ca.  4 Wochen später bitte ich euch um Bewertung, Gästebucheintrag und Fotos.
Nächste Woche erzähle ich euch wie eure Trauung mit mir abläuft.

Wie läuft eure freie Trauung mit mir ab (Teil 2)


Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen und EUER großer Tag ist da. Klar, dass die Aufregung groß ist. Ihr sollt euch jetzt ganz auf euer "get ready" konzentrieren.  Den Ablauf der Zeremonie habt ihr vertrauensvoll in meine Hände gelegt. Aber wie sieht dieser Ablauf nun aus?
Ich bin ca. eine Stunde vor Beginn der Zeremonie an der Location, schaue, ob alles so aufgebaut ist wie wir es besprochen haben, korrigiere gegebenenfalls. Ich stelle mich den anderen Dienstleistern wie Musiker, Fotografen usw. vor. Viele werde ich wahrscheinlich schon kennen. 
Idealerweise habt ihr eure Gäste gebeten, eine halbe Stunde vor Beginn der Zeremonie da zu sein. Denn nun bitte ich eure Gäste Platz zu nehmen. Ich stelle mich und die anderen Dienstleister vor, bitte darum Handys auszuschalten, sorge dafür, dass keine leeren Plätze und Reihen bleiben. Vielleicht habt ihr gewünscht, dass die Kinder nicht vorne wo die Zeremonie stattfindet, spielen. Vielleicht gibt es sogar eine Kinderbetreuung. Ihr möchtet nicht, dass eure Gäste während der Zeremonie Fotos machen und schon bei Insta, Facebook und Co. posten? Das alles teile ich euren Gästen mit.
Und dann ist es endlich so weit. Alle sind an ihrem Platz. Egal, ob nun die Braut am Arm des Vaters, ihr als Paar (das haben wir vorab natürlich alles besprochen) einzieht, bevor es losgeht, frage ich euch, ob ihr bereit seid. Erst, wenn ich euer "Go" habe, geht es los.
Nachdem ihr Platz genommen habt, begrüße ich euch, eure Gäste und sage ein paar Worte. Wenn von euch gewünscht, baue ich hier sehr gerne eure Kennenlern- Geschichte ein.
Falls eure Gäste ein paar Worte sagen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Idealerweise ist das vorher abgesprochen und ich rufe sie nach vorne. Wir haben eine symbolische Handlung (z.Bsp. eine "Krisenkiste", ein Sandritual, Bäumchen pflanzen...) besprochen? Das ist nach den Wortbeiträgen dran. Das ganze sollte ungefähr eine Lied-Länge dauern.
Danach halte ich die Rede, die ich für euch geschrieben habe. Beauftragt gerne jemanden, der das aufnimmt. Ich spreche überwiegend frei und die schriftliche Form würde nie 100%ig dem gesprochenen Wort entsprechen. Trotzdem könnt ihr auf Wunsch die schriftliche Fassung bekommen, denn natürlich habe ich die einmal komplett aufgeschrieben, arbeite während der Trauung aber mit Stichworten. Das macht eine / einen gute(n) Redner/ in aus! Nur so kann man "FREI" sprechen.
Nach der Rede ist Zeit für ein Lied (vielleicht gibt es einen/eine Live- Sänger/in).
Und nun kommen wir zum wichtigsten Teil. Ich stelle euch die Traufrage. Wenn ihr auf dem Standesamt noch keine Ringe getauscht, dann geschieht das jetzt. Auch wenn ihr euch ein Trauversprechen/ eine Liebeserklärung geben möchtet, geschieht das jetzt. Aber keine Angst, ich kann euch vorab leise fragen, ob ihr das möchtet. Es soll keine Belastung für euch sein und euch Bauchschmerzen machen.
Bevor ich euren Ehebund (zu Mann und Frau...zu Ehefrau /mann und Ehefrau/mann ) erkläre, spreche ich noch ein paar persönliche gute Wünsche (kann auf Wunsch auch ein Gebet) sein. Und dann... dürft ihr euch unter dem Applaus eurer Gäste endlich küssen. Mit fröhlicher Musik zieht ihr dann aus und lasst euch feiern...
Eure freie Trauung mit mir ist:
humorvoll, aber niemals albern
würdevoll, aber niemals steif


Gibt es noch freie Termine?

Letztes Wochenende war ich als Ausstellerin auf einer Hochzeitsmesse vertreten. Was mir in vielen Gesprächen mit den Brautpaaren aufgefallen ist, dass mir die Paare immer wieder sagten: "Wir sind ja mit unserer Planung viel zu spät dran. Die Dienstleister sind ja alle schon ausgebucht für 2024 und 2025."
Und auch bei Instagram und Co. lese ich das im Moment in ganz vielen Posts.
Ich möchte euch ermuntern...Traut euch, liebe Brautpaare! Fragt bei den Dienstleistern nach. Vielleicht ist ja gerade euer Termin doch noch frei.
Außerdem gibt es ja auch immer wieder neue Dienstleister. Deren Terminkalender ist naturgemäß noch nicht rappelvoll. Sie haben noch keine 50 Trauungen durchgeführt (vielleicht ist eure Trauung sogar die Nummer 1) und es gibt auch noch keine 20 Google Bewertungen. So what! Viele haben gute Ausbildungen gemacht. Sie wissen, was sie tun und können euren großen Tag souverän begleiten.
Ich habe meine Ausbildung bei Freie-Redner-Ausbildung gemacht. Dort habe ich alles gelernt, was ich für die Zeremonien, die ich anbiete, wissen muss. Abschließend habe ich meine Prüfung vor der IHK Essen abgelegt. Deshalb darf ich mich "Freie Rednerin IHK" nennen. 
Wir neuen Dienstleister freuen uns riesig, mit euch eure Traumhochzeit zu gestalten.
Also liebe Paare, traut euch!! Fragt nach! Möglicherweise ist euer Wunschtermin noch frei. Möglicherweise ist sogar auch ein Termin für die Kurzentschlossenen unter euch frei!

Warum ich auch Trauerrednerin bin

"Willst du das echt machen?" Eine Frage, die immer wieder auftaucht, wenn man den Menschen in seinem Umfeld erzählt, dass man eine Ausbildung zum/zur TrauerrednerIn macht. Tatsächlich wollte ich von Anfang an Trau - und Trauerrednerin werden. Die Kinderwillkommensfeiern haben sich dann dazugesellt.
Aber warum nun Trauerrednerin?
Ich habe im Laufe der Jahre viele Menschen aus meinem Leben gehen lassen müssen. Die schlimmsten Verluste waren der Unfalltod meiner Schwägerin 1987 und der plötzliche Tod meines Mannes 2016. Für ihn musste ich zum ersten Mal selbst eine Trauerfeier organisieren. Ich hatte damals wahnsinnige Angst vor dem Gesprächen mit dem Bestatter und der Pastorin. Ich war froh, beide Male auf Menschen zu treffen, die es verstanden, die Gespräche in angenehmer, entspannter Atmosphäre zu führen.
Ihr habt es vielleicht auf der "Home"- Seite schon gelesen. Die Zeile aus "Das Leben ist schön".
Das ist meine Vorstellung von einer schönen Trauerfeier. Den geliebten Menschen noch einmal so zu zeigen, wie er im Leben war, was ihm wichtig war, welche Werte er hatte. Ich möchte nicht nur Lebensstationen aufzählen. Ich möchte diesen Menschen und sein Leben feiern, den Scheinwerfer noch einmal auf ihn richten. Ich möchte von ihm erzählen, Vertrautes, Bekanntes, aber auch durchaus Überraschendes, was vielleicht noch nicht jeder kannte. Deshalb bezeichne ich es auch viel lieber als "Lebensrede".
Wenn wir uns zum Gespräch treffen, möchte ich, dass ihr mir von eurem Menschen erzählt. Ich werdet unterschiedliche Erinnerungen haben. Gern schaue ich mir auch ein/ zwei Bilder des Menschen an, damit ich ein Bild von ihm vor Augen habe. Ich möchte euch ein kleines Stück begleiten auf dem Weg zum liebevollen Erinnern.


Die eigene Beerdigung planen?

Soll ich meine eigene Beerdigung planen? Hilft das meinen Angehörigen?
Wer beschäftigt sich gedanklich schon gerne mit dem eigenen Tod? Ich denke, wir sollten es tun. 
Als mein Mann 2016 plötzlich starb, hatte es mich von einer Sekunde auf die andere aus meiner vertrauten Welt katapultiert. Stand ich neben mir? Ich  kann das Gefühl nicht wirklich beschreiben. Ich funktionierte in einer Welt, die nicht mehr meine war, zu der ich mich nicht mehr zugehörig fühlte, die ich nicht wollte. Und während ich noch versuchte zu begreifen, was geschehen war, musste ich seine Beerdigung organisieren. Als erstes musste ich den Bestatter wählen. Das war noch relativ einfach.  Durch meinen beruflichen Background kannte ich viele Bestattungsfirmen, außerdem half mir mein Bruder, der einen Friedhof leitet. Die Wahl des Friedhofs und der Grabstätte war auch sofort erledigt. Meine Eltern boten einen Platz in unserem Familiengrab an.  Wer diese Optionen nicht hat, muss sich als Angehöriger damit befassen. 
Mein Mann starb wenige Wochen vor seinem 57 ten Geburtstag, ich war damals 52. Wirklich beschäftigt hatten wir uns mit dem Thema nicht. Das einzige, was ich wußte war, dass er verbrannt werden wollte. Aber wie hätte er sich seine Beerdigung gewünscht? In aller Stille im kleinsten Kreis oder mit seinem großen Bekanntenkreis? Welche Musik? PastorIn oder freie(r) RednerIn? Was wäre ihm in der Rede wichtig gewesen? Welche Rituale, welcher Ablauf der Zeremonie hätte ihm gefallen?
Ich wusste es nicht. Also musste ich entscheiden.
Später kamen die Fragen. Irgendwann erinnerte ich mich, dass er mal gesagt hatte, dass seine Urne in die Ostsee sollte. Wir hatten rumgeflachst und ich habe gesagt: "Dann muss ich deine Asche aufteilen. Eine Hälfte in die See, die andere ins Grab. Ich will ein Grab, wo ich dich besuchen kann." Eine Seebestattung hätte zu ihm gepasst. Er war leidenschaftlicher Angler und hatte viel Zeit auf der Ostsee verbracht. Nun lag seine Urne im Grab und ich fragte mich, ob das in seinem Sinne war. 
Er glaubte nicht an Gott, war aber nie aus der Kirche ausgetreten. Nach Rücksprache 
mit meiner Schwiegermutter entschied ich mich für die Pastorin. Ihre Rede schrieb sie aus den Infos, die meine Kinder und ich ihr gaben. Aber waren das die Dinge, die ihm wichtig gewesen werden? War die christliche Trauerfeier das was er gewollt hätte?
All diese Fragen tauchten erst Wochen, Monate später auf und zeitweise beschäftigen sie mich heute noch.
Mit dem Wissen von heute hätte ich mir gewünscht, dass wir uns früher damit beschäftigt hätten, mehr darüber gesprochen und einander erzählt hätten, wie wir uns unsere Trauerfeier vorstellen.

Kiwi???!!!

Habt ihr schon mal von Kiwis gehört? Nein, ich meine nicht diese kleinen Vögel und auch kein Obst. Kiwi steht für Kinderwillkommensfest. Aber was ist ein Kinderwillkommensfest? Erst einmal...es ist KEINE Freie Taufe. Das liest man nämlich gerne mal. Das Kiwi ist eine Alternative und/ oder Ergänzung zur Taufe. Manch einer mag sich heute nicht mehr mit der Kirche identifizieren und sucht nach einer Alternative, das kleine Familienmitglied trotzdem mit einer Zeremonie zu feiern. Andere möchten ihren Kindern die Entscheidung zur Taufe selbst überlassen und trotzdem das Kind schon mal so richtig feiern. All das kann das Kiwi.
Es gibt wohl kaum eine entspanntere Zeremonie. Das Kiwi findet meist bei euch zu Hause statt, vielleicht bei einem gemütlichen Grillen mit Familie und Freunden. Kann aber natürlich auch in einer Location eurer Wahl sein. Es gibt kein straffes Zeitfenster. Alles richtet sich nach euch bzw. eurem Kind. Es hat Hunger, Windeln müssen gewechselt werden? Alles kein Problem. Wir unterbrechen kurz die Zeremonie.
Wie läuft das Kiwi nun aber ab?
Auch hier beginnt alles mit dem Vorgespräch. Ich komme zu euch nach Hause. So lerne ich nicht nur euch sondern auch die kleine Hauptperson gleich kennen. Ihr braucht euch nicht um einen Babysitter kümmern. Das Gespräch findet in der eurem Kind vertrauten Atmosphäre statt. Ich bringe alle Zeit der Welt mit, ganz entspannt für euch.
Und natürlich möchte ich alles von euch wissen. Schwangerschaft...Geburt...wie war es für euch Eltern zu werden? Welche Gefühle, Gedanken hattet ihr? Was möchtet ihr eurem Kind mit auf seinen Weg geben?  Welche Werte habt ihr? Hat euer Kind schon Charaktereigenschaften entwickelt? Wie ist es? Womit bringt es euch zum Lachen? Womit rührt es euch? Es gibt bestimmt viel zu erzählen.
Das Kiwi findet bei zu Hause statt? Dann zeigt mir gerne schon wo.
Und am Tag des Kiwis?
Wir beginnen mit einem Lied (keine Angst, ich singe nicht!). Vielleicht ein Kinderlied, muss aber nicht. Nachdem eure Gäste Platz genommen haben, begrüßt ihr eure Gäste, wenn ihr das möchtet. Wenn nicht, fange ich mit der Begrüßung an. Danach gibt es eine symbolische Handlung. Das kennt ihr vielleicht von freien Trauungen. Das kann das Pflanzen eines Bäumchen sein, ein Ritual mit farbigem Sand, eine Schatzkiste usw.. Im Anschluss halte ich die Rede, so 10 bis 15 Minuten lang. Darin geht es natürlich um euer Kind, um euch als Familie. 
Ihr habt Paten für euer Kind ausgesucht? Prima! Die stelle ich nach der Rede vor. Vielleicht möchten die Paten ein paar Worte sagen, ihrem Patenkind etwas schenken, mit auf den Weg geben. Danach könnt ihr als Eltern den Paten ein Geschenk machen, vielleicht passend zur symbolischen Handlung.
Damit sind wir auch schon fast am Ende. Ich habe dann noch meine guten Wünsche an euch. Wenn ihr einen christlichen Aspekt wünscht, spreche ich auch ein kleines persönliches Gebet. Wenn ihr möchtet, beendet ihr die Zeremonie. Ihr bedankt euch bei euren Gästen, erzählt wie es mit der Feier weitergeht. Das kann aber auch ich übernehmen, wenn ihr das nicht möchtet. Die Zeremonie endet mit einem fröhlichen Lied. Und dann geht ihr einfach zum gemütlichen Teil über.